Forschungsbereiche WASSERGÜTEWIRTSCHAFT und BIOLOGIE UND CHEMIE DES WASSERS

Die Neuerfindung der Moderne

Was die Gesellschaft mit der Wende zur Nachhaltigkeit gewinnt und warum Energiesicherheit, Wirtschaftswachstum und Klimaschutz nicht im Widerspruch stehen

Professor Dr. Hans Joachim Schellnhuber CBE

 

12. Juni 2008, 17:00 Uhr

Festsaal der Technischen Universität Wien

 

Professor Dr. Hans Joachim Schellnhuber CBE leitet das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) seit der Gründung. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen und wurde für die G8- und EU Rats-Präsidentschaften Deutschlands im Jahr 2007 zum wissenschaftlichen Chefberater der Bundesregierung in Fragen des Klimawandels und der internationalen Klimapolitik ernannt. Als Mitglied der Sachverständigengruppe Energie und Klimawandel berät er auch den EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso. 1993 wurde er Professor für Theoretische Physik an der Universität Potsdam. 2004 verlieh die britische Königin Elizabeth II Prof. Schellnhuber den Titel „Commander of the Most Excellent Order of the British Empire“ (CBE). Seit 2005 lehrt er zudem als Gastprofessor an der Universität Oxford. 2007 wurde er für seine wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Klimafolgenforschung und deren Kommunikation in Politik und Gesellschaft mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet. Er hat mehr als 200 Artikel und rund 40 Bücher über Theoretische Physik, Umweltanalyse und Nachhaltigkeitsforschung veröffentlicht. 

 

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) wurde 1992 gegründet, ist privatrechtlich als gemeinnütziger eingetragener Verein organisiert und beschäftigt zur Zeit etwa 170 Mitarbeiter. Das PIK ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft, die Forschung am PIK ist heute in vier interdisziplinären Forschungsfeldern organisiert: Erdsystemanalyse, Klimawirkung & Vulnerabilität, Nachhaltige Lösungsstrategien und Transdisziplinäre Konzepte & Methoden.