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Abfallwirtschaft und Ressourcenmanagement

Abgeschlossene Projekte seit 2010

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Entwicklung eines Modells zur quantitativen Evaluierung von Vermeidungsprojekten (Quevep)

Im Rahmen des Projektes wurde ein MS Excel-basiertes Tool zur Bewertung von Abfallvermeidungsprojekten auf betrieblicher Ebene entwickelt. 

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Bestimmung der fossilen Kohlendioxidemissionen aus Österreichischen Müllverbrennungsanlagen (BEFKÖM)

Im Zuge des Projektes wurden die klimarelevanten CO2-Emissionen aus österreichischen Müllverbrennungsanlagen erstmals auf nationaler Ebene bestimmt. Dazu wurde die sogenannte Bilanzenmethode (BM), eine Methode die auf der Auswertung von Betriebsparametern der Anlagen beruht, über eine Periode von einem Jahr auf 10 Anlagen angewandt. Neben den gesamten fossilen CO2-Emissionen, konnten noch eine Reihe weiterer Parameter generiert werden (als Monats- und Jahreswerte, gesamt und pro Anlage), beispielsweise CO2-Emissionsfaktoren, biogene Heizwertanteile, Kohlenstoffgehalte und -anteile, etc. Die Ergebnisse konnten direkt eingehen in die nationale Treibhausgasinventur von Österreich.  

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(Benchmarking) für die österreichische Abfallwirtschaft

Das Ziel dieses Forschungsprojektes bestand darin, den Status Quo der österreichischen Abfallwirtschaft zu bestimmen und erstmalig hinsichtlich ihrer Zielerreichung (Ressourcenschonung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit) sowie ihrer Wirtschaftlichkeit zu beurteilen. Die Bearbeitung erfolgte unter der Projektleitung der TU Wien gemeinschaftlich durch die Universität für Bodenkultur, die Universität Innsbruck und die Montanuni Leoben. Auftraggeber waren das BMLFUW, die Landesregierungen aus NÖ, OÖ, W, B, St, K und S die ARA AG und der VÖEB.

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Ermittlung des Datenbedarfs für Nationale Rohstoffbilanzen (EDNA 4)
Teil 4, Anwendung von Datenqualitätsindikatoren zur vergleichenden Bewertung nationaler Rohstoffbilanzen 

EDNA4 schließt die Projektreihe EDNA mit Anwendungsmöglichkeiten der Informationsdefekte ab. Es wurden Anwendungen von Informationsdefekten in der Modellierung von Materialflusssystemen und zur Bewertung von Rohstoffbilanzen vorgestellt.   

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Ermittlung des Datenbedarfs für Nationale Rohstoffbilanzen (EDNA3)
Teil 3, Entwicklung von MFA-spezifischen Datenqualitätsindikatoren

In EDNA 3 wurde ein Verfahren zur Datenqualitätsbewertung konzipiert, formalisiert und angewandt. Eine speziell auf regionale Rohstoffbilanzen zugeschnittene Methode zur differenzierten Quantifizierung der Datenqualität wurde entwickelt.

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Schweiz
Quelle: Von Tschubby - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54694467

Senken und letzte Senken im Kt. Zürich (SEKAZ)

Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) im Kanton Zürich (Kt. ZH) verfolgt eine Strategie um die Rückstände der Volkswirtschaft entweder als marktfähige Ressourcen zu nutzen, oder sie in sicheren Senken zu verbringen. Die vorliegende Studie unterstützt diese Strategie indem die anfallende Abstoffe (Abfälle, Abwasser, Abgase inklusive Emissionen, Erosion und Abrieb, sowie Verwitterungs- und Korrosionsprodukte) systematisch analysiert und in Hinblick auf die umwelt- und ressourcenpolitischen Ziele des Kt. ZH. Beurteilt werden. Damit werden Grundlagen zur zielorientierten Optimierung der Abfall- und Abwasserwirtschaft geschaffen.

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Deponie

Intensiviertes Monitoring zur Bewertung der Deponienachsorge (IMBENA)

Im Rahmen des Projektes wurden an drei geschlossenen Deponien prozess-orientierte Monitoringkonzepte umgesetzt. Über einen Zeitraum von drei Jahren wurden hoch aufgelöste Daten zu Sickerwasseranfall und –zusammensetzung erhoben und in Hinblick auf die Intensität und Dauer der Nachsorge ausgewertet. 

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IRMAR Logo

Integrated Resource Management & Recovery (IRMAR)

Projekt in Kooperation mit der Technischen Universität Dänemark (DTU), ETH Zürich und Universität Kopenhagen. Das Ziel des Projektes war es, die Qualität und Quantität von abfallbürtigen Ressourcen zu untersuchen und dadurch einen grundlegenden Beitrag zur integrierten Bewertung (anhand von Materialflussanalysen und Ökobilanzen) von abfallwirtschaftlichen Lösungen zu leisten.  

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Senken als Beschränkung für städtische Entwicklung - Methode und Fallstudien (SCUDE)

Moderne Städte benötigen nicht nur enorme Mengen an Ressourcen, sie müssen sich auch von Abwasser, Abgasen, Abfällen sowie diffusen Emissionen entledigen. Im Projekt wurde eine neue Methode zur regionalen Analyse und Bewertung von Abstoffflüssen entwickelt. Die Methode wurde auf die Städte Wien und Taipei angewandt und dient als effektives Werkzeug zur Gestaltung des urbanen Stoffhaushaltes unter Rücksichtnahme auf umwelt- und ressourcenpolitische Zielsetzungen.

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Der städtische Untergrund als Rohstoffmine ? - Potential an Sekundärressourcen in der erdverlegten Infrastruktur (SURO)

Die Studie beurteilt, ob ein Ressourcenkataster für erdverlegte Ver- und Entsorgungsnetzwerke (Elektrizität, Telekommunikation, Trinkwasser, Abwasser, Gas sowie Fernwärme und –kälte) in Österreich mit vertretbarem Aufwand machbar ist. Die Ergebnisse zeigen, dass bei den meisten Netzbetreibern ein betrieblicher Ressourcenkataster mit vertretbaren Aufwand machbar ist. Dieser erlaubt die Entwicklung einer integrierten Instandhaltungs- und Rückbaustrategie und leistet somit einen Beitrag zur lebenszyklusorientierten Bewirtschaftung von Netzinfrastrukturen. Für die Umsetzung eines nationalen Ressourcenkatasters müssen die Daten der betrieblichen Ressourcenkataster aggregiert und zusammengeführt werden. Dies unterstützt eine nationale Rohstoffplanung in ihrem Bemühen primäre und sekundäre Rohstoffe sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch optimal zu nutzen.

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Deponie

Software zur Entwicklung optimaler Deponienachsorgestrategien (SEDENA)

Im Rahmen des Projektes wurde ein Software-Tool zur Bewertung und Gestaltung der Deponienachsorge entwickelt. Das Tool wurde an sechs geschlossenen Hausmülldeponien getestet und dient an diesen Standorten als grundlegendes Werkzeug zur Entwicklung langfristige Deponiebetreuungskonzepte.   

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STAN

Abfallvermeidungsprojekt F6 - Internetplattform STAN (STAN2WEB)

Im Rahmen des Projektes STAN2WEB wurde die Website www.stan2web.net geschaffen, und die Freeware STAN (= Software für Stoffflussanalysen) von der Version 2.0 auf die Version 2.5 weiterentwickelt. Beide Produkte wurden im September 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt.   

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Deponie

Standortbezogene Kriterien zur Beurteilung der Umweltverträglichkeit von Deponieemissionen unter dem Aspekt der Nachsorgedauer (SKUDENA)

Im Rahmen des Projektes wurde eine Methode zur Bewertung der Deponienachsorge entwickelt und für unterschiedliche Deponietypen an verschiedenen Standorten getestet. Die entwickelte Methode stellt eine wissenschaftliche Grundlage für die Bewertung von Risiken durch (geschlossene) Deponien sowie für die langfristige Planung der Deponiebewirtschaftung dar.    

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STAN

Weiterentwicklung der Stoffflussanalysen-Software STAN
(STAN 2)

Im Rahmen des Projektes STAN 2 wurde die Freeware STAN (= Software für Stoffflussanalysen; Version 1.0 verfügbar seit Oktober 2006) zur Version 2.0 weiterentwickelt, welche im Mai 2009 zum Herunterladen freigeben wurde.   

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EZ-EE: CO2-minimierte Roheisenproduktion (COMINREP)

Im Rahmen des Projekts COMINREP wurde ein Modell zweier Hochöfen am Standort der voestalpine in Linz erstellt und mittels Stoffflussanalyse unter Zuhilfenahme der Software STAN wurden die relevanten Stoffströme und die zugehörigen Transferkoeffizienten inklusive Unsicherheit ermittelt.

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Grüngleis - ökologische Grundlagen und Bewertungsmethoden für den Straßenbahnoberbau (GrüGl)

Mangels eines Regelwerks von zu erfüllenden Umweltkriterien gestaltet sich die Bauausschreibung von Eisenbahninfrastrukturprojekten oft schwierig. Im Projekt werden Indikatoren zur Bewertung der Auswirkungen auf die Umwelt erarbeitet und anhand der Realisierung eines neuartigen Grüngleises auf einem Abschnitt der Verlängerung der Straßenbahnlinie 26 einem ersten Praxistest unterzogen.

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Ermittlung des Datenbedarfs für Nationale Rohstoffbilanzen (EDNA2)
Teil 2, Ermittlung der Datenlücken

In EDNA 2 wurde die für eine Nationale Rohstoffbuchhaltung erforderliche Detailliertheit von Bilanzen einzelner Rohstoffe ermittelt, um Aussagen zu ausgewählten Flüssen, Lagern oder Prozessen bzw. deren Dynamik (Zunahme, Abnahme, Stoffverteilung usw.) machen zu können. Dazu wurden vorhandene Bilanzen (Ist-Zustand) systematisch untersucht und aus der ursprünglichen Problemstellung der Bilanzen der Soll-Zustand hergeleitet. Die Differenz zwischen Soll- und Ist-Zustand in der Datenlage und in der Anwendung der Daten wurde beschrieben und daraus Handlungsbedarf für Datenerzeuger  (z.B. Statistik Austria) und für Datenanwender im Rahmen von Materialflussanalysen abgeleitet.

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Ermittlung des Datenbedarfs für Nationale Rohstoffbilanzen (EDNA1)
Teil 1, Analyse der Daten und Quellen

In EDNA 1 wurde die für eine nationale Rohstoffbuchhaltung erforderliche Datenqualität und -quantität ermittelt. Dazu wurden die Datenquellen ausgewählter Studien zu nationalen Stoffbilanzen systematisch untersucht und daraus eine Kategorisierung von Daten gemäß ihren Charakteristika entwickelt. Es wurde damit eine konsistente Klassifikation von Stoffhaushaltsdaten geschaffen, die eine wesentliche Basis für die Umsetzung einer nationalen Rohstoffbuchhaltung darstellt und die Kommunikation zwischen den daran beteiligten Akteuren erleichtert bzw. die „Normierung“ der Methodik der Stoffflussanalyse hinsichtlich der Datenqualität erweitert.

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Saving Mount Everest (SAME)

SAME entwickelte ein nachhaltiges Abfallwirtschaftskonzept für den Sagarmatha Nationalpark in Nepal.

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Primärressourcenminimierte Roheisenproduktion (PRIMINREP)

PRIMINREP untersuchte, welche potenziellen Mengen an Kunststoffabfällen zur Produktion von Ersatzreduktionsmittel in Österreich zur Verfügung stehen, mit welchen Methoden der biogene Kohlenstoffgehalt in derartigen Ersatzreduktionsmitteln bestimmt werden kann und welche direkten und indirekten ressourcen- und klimabezogenen Einsparungen durch den Einsatz von Ersatzreduktionsmittel bei der Roheisenproduktion erzielt werden können. Zusätzlich wurden Bilanzen ausgewählter Schwermetalle für den Hochofen A der voestalpine erstellt, mit dem Ziel, ein Monitoringkonzept zu erstellen anhand dessen der Analyseaufwand zukünftig optimiert werden kann.

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Kritische Rohstoffe für die Hochtechnologieanwendung in Österreich (ROHkrit)

ROHkrit führte eine konsistente Auswertung vorhandener Daten zum österreichischen Haushalt dreier ausgewählter kritischer Rohstoffe (Neodym, Niob und Palladium) anhand von Stoffflussanalysen (SFA) durch und diskutierte diese im Hinblick auf potentielle Sekundärrohstoffmengen.

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Materialstrombasierte Optimierung von Verfahrensketten (MOVE-REC)

MOVE-REC entwickelte eine Dienstleistung zur Unterstützung und Erleichterung von Verfahrensauswahl und Anlagenplanung im Recycling von Elektroaltgeräten (WEEE) und Altautos (ELV).

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Verbleib und Menge von verwertbarem (metallischem) Aluminium nach der thermischen Behandlung von Restmüll in Müllverbrennungsanlagen (ALMA)

ALMA untersuchte den Verbleib von metallischem Aluminium in den Reststoffen von Müllverbrennungsanlagen unter Verwendung vorhandener Daten in der Literatur. Ein besonderer Fokus war dabei auf Aluminiumdosen.

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Urban Mining - recovery of minerals, metals and plant nutrients from incineration residues (VSOE)

Das Projekt VSOE untersuchte, evaluierte, entwickelte und testete thermische und chemische Trennungsverfahren, um Minerale, Metalle und Nährstoffe in kommerziell verwertbare Produkte und Rohstoffe überzuführen.

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Entwicklung eines Konzepts zur Förderung der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen, Pilotprojekt Flugfeld Aspern (PILAS)

PILAS entwickelte methodische und konzeptionelle Grundlagen für die Erstellung eines materiellen Gebäudepasses.

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Konzept zur Förderung der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen (EKON)

EKON entwickelte methodische und konzeptionelle Grundlagen für die Erstellung eines materiellen Gebäudepasses.

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