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Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft

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Master Bauingenieurwesen

Vertiefung Wasser und Ressourcen

Der Stundenplan "Vertiefung Wasser und Ressourcen" bietet eine konkrete Vertiefungsmöglichkeit in den Bereichen des Wasserbaus, Ingenieurhydrologie, Wassermengenwirtschaft, Wassergütewirtschaft, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft an.

Die Lehrveranstaltungen sind so aufeinander abgestimmt, dass sie ohne Überschneidungen besucht werden können.

Alle Lehrveranstaltungen im Stundenplan werden unabhängig von der Anzahl der Hörer/innen jedes Jahr abgehalten.

Zulassung zum Masterstudium (Vertiefungsrichtung Wasser und Ressourcen)

Die Zulassung zu einem Masterstudium setzt den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder Fachhochschul-Bachelorstudienganges oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten in- oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung voraus.

Fachlich in Frage kommend ist jedenfalls das Bachelorstudium „Bauingenieurwesen und Infrastrukturmanagement“ an der Technischen Universität Wien.

Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, können zur Erlangung der vollen Gleichwertigkeit alternative oder zusätzliche Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Ausmaß von maximal 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, die im Laufe des Masterstudiums zu absolvieren sind.

Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben die Kenntnis der deutschen Sprache nachzuweisen. Für einen erfolgreichen Studienfortgang werden Deutschkenntnisse nach Referenzniveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) empfohlen.

Auswahl von 2 Vertiefungsrichtungen (jeweils M1 + M2)

Modul M1

Masterspezifische Ausbildung

13 aus 20 ECTS

Modul M2

Vertiefende Ausbildung

13 aus 20-30 ECTS

Modul M3

Bauingenieurspezifische ergänzende Ausbildung – Wahl von

21 ECTS

davon

mind. 14 ECTS aus allen M1+M2 ECTS

max. 7 ECTS aus dem fakultären Wahlfachkatalog

Projektarbeit

8 ECTS

Freie Wahlfächer+Softskills

9 ECTS

Diplomarbeit

 

30 ECTS

Summe

120 ECTS

M1 Wasser & Ressourcen: (Bechreibung)

Mathematische Beschreibung von Niederschlag-Abflussprozessen und wasserwirtschaftlichen Vorhersagen und Planungsmethoden

Methoden und Beispiele zur quantitativen und qualitativen Bewirtschaftung von Wasserressourcen auf Ebene von Einzugsgebieten

Verständnis, Bemessung und Modellierung von Einheitsprozesse der Abwasserreinigung Phänomenologie, Analyse, Bewertung und Gestaltung von Stoffhaushaltssystemen

Einheitsprozesse der Abfallwirtschaft

Wasserkraftanlagen und Schutzbauwerke gegen Naturgefahren

Vertiefende Kenntnisse über Dammbauwerke

 

M2 Wasser & Ressourcen: (Bechreibung)

Statistische Methoden für Bauingenieure mit Beispielen von Baukonstruktionen und wasserwirtschaftlichen Systemen

Computermodelle zur Bewirtschaftung von Wassereinzugsgebieten

Vertiefung Einheitsverfahren der Entsorgung

Naturwissenschaftlich technische Bewertungsmethoden

Chemie und Biologie in der Wassergüte

Grund- und Trinkwasser: Herkunft, Problemfelder, Wechselwirkungen, Aufbereitung, Verteilung

Vertiefung Stahlwasserbau, Schutzwasserbau und Talsperren

Grundkenntnisse Verkehrswasserbau und Wasserbauliches Versuchswesen

Aufbau des Studiums

Die Inhalte und Qualifikationen des Studiums werden durch „Module“ vermittelt. Ein Modul ist eine Lehr- und Lerneinheit, welche durch Eingangs- und Ausgangsqualifikationen, Inhalt, Lehr- und Lernformen, den Regel-Arbeitsaufwand sowie die Leistungsbeurteilung gekennzeichnet ist. Die Absolvierung von Modulen erfolgt in Form einzelner oder mehrerer inhaltlich zusammenhängender „Lehrveranstaltungen“. In diesem Studienplan entsprechen die Module Prüfungsfächern, deren Bezeichnung samt Umfang und Gesamtnote auf dem Abschlusszeugnis ausgewiesen wird.

Das Masterstudium Bauingenieurwesen besteht aus folgenden Prüfungsfächern:

  • Masterspezifische Ausbildung Vertiefungsrichtung 1
  • Vertiefende Ausbildung Vertiefungsrichtung 1
  • Masterspezifische Ausbildung Vertiefungsrichtung 2
  • Vertiefende Ausbildung Vertiefungsrichtung 2
  • Ergänzende Ausbildung
  • Projektarbeit
  • Freie Wahlfächer und Softskills
  • Diplomarbeit

M3 ergänzende Ausbildung:

Das Modul dient zur individuellen Vertiefung im Rahmen der im Masterstudium angebotenen Fachgebiete.

 

Projektarbeit:

Die Projektarbeit dient der Bearbeitung einer praxisnahen Ingenieuraufgabe. Diese wirdunter Einbezug von mindestens zwei verschiedenen Instituten/ Professuren erstellt, um den interdisziplinären Charakter und die Praxisnähe der Aufgabenstellung zu gewährleisten (siehe § 6.1).

 

Freie Wahlfächer und Softskills:

Das Modul dient der Aneignung allgemeinbildender und fachübergreifender Kenntnisse und Qualifikationen.

 

Diplomarbeit:

Die Diplomarbeit ist eine wissenschaftliche Arbeit, die dem Nachweis der Befähigung dient, ein wissenschaftliches Thema selbstständig inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Das Prüfungsfach Diplomarbeit, bestehend aus der wissenschaftlichen Arbeit und der kommissionellen Gesamtprüfung, wird mit 30 ECTS-Punkten bewertet, wobei der kommissionellen Gesamtprüfung 3 ECTS zugemessen werden.

Das Thema der Diplomarbeit ist von der oder dem Studierenden frei wählbar und muss im Einklang mit dem Qualifikationsprofil stehen. Die Diplomarbeit muss einer Lehrveranstaltung des Masterstudiums zuordenbar sein. In begründeten Ausnahmefällen kann das studienrechtliche Organ auf Antrag auch die Zuordnung zu einer Lehrveranstaltung des Bachelorstudiums „Bauingenieurwesen und Infrastrukturmanagement“ genehmigen.