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Forschungsbereiche WASSERGÜTEWIRTSCHAFT und BIOLOGIE UND CHEMIE DES WASSERS

Projekte

Projektinformationen

Um einen breiten Überblick über die wissenschaftlich bearbeiteten Themenbereiche zu bieten, findet sich in weiterer Folge eine Zusammenstellung ausgewählter am Institut bearbeiteter Projekte. Eine Auflistung aller laufenden und abgeschlossenen Projekte findet sich unter:

Link zur Projektübersicht

 

Nähere Informationen zu Schwerpunktsprojekten finden sich hier im Anschluss:

 

 

EOS - Energieoptimierung Hauptkläranlage Wien

Wissenschaftliche Begleitung und Betreuung der Versuche zur Energieoptimierung, Schlammbehandlung (EOS) in der ebswien Hauptkläranlage

Energieeffizient ist die Wiener Hauptkläranlage schon heute, doch in Zukunft soll sie ihren Strombedarf zur Gänze selbst decken und vielleicht sogar einen Überschuss produzieren. Möglich wird das, indem man aus dem Faulschlamm wertvolles Methan gewinnt, aus dem dann direkt in der Anlage Strom erzeugt werden kann. Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt von Anfang an durch die TU Wien.

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GERN - Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit

Ziel des Projektes ist es die Zusammenhänge zwischen Ernährungsweise, Gesundheit sowie der Auswirkung der landwirtschaftlichen Produktion auf Ressourcenverbrauch und die Umwelt quantitativ darzustellen und über Szenarien mögliche Entwicklungen und Lösungsansätze aufzeigen.

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Kläranlagen Simulation, Modellierung

Mathematische Modellierung mittels dynamischer Simulation

Mittels mathematischer Simulation werden Kläranlagen modelliert, sodass komplexe Fragestellungen gelöst werden können. Aus diesen Analysen können weiterführende Maßnahmen abgeleitet werden.

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Kläranlagenbetrieb: Analyse und Bewertung

Bilanzierung Kläranlage (Stoffflussanalyse) für die Erstellung von Energiekonzepten und Optimierungsvorschlägen

Bei mehreren kommunalen Kläranlage sollen Änderungen in technischen Komponenten und Verfahrenskonzepten vorgenommen werden. Im Zuge dieser Maßnahmen soll mittels Bilanzierung (Stoffflussanalyse) eine Bewertung der Anlagen erfolgen, um Optimierungspotential für den Betrieb zu erarbeiten.

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KleinAOP

Anpassung und Optimierung des AOP Verfahrens für die Trinkwasserversorgung kleinerer Versorgungseinheiten

Die Verunreinigung von Grundwässern mit organischen Belastungen im Mikrogrammbereich stellt vor allem kleinere Versorgungseinheiten vor das Problem, dass ansonsten qualitativ hochwertige Rohwasserquellen nicht ohne Weiteres für die Trinkwasserversorgung herangezogen werden können. Mit dem AOP Prozess (Advanced Oxidation mit Ozon und Wasserstoffperoxid) gibt es ein Aufbereitungsverfahren, dass auch für einen diskontinuierlichen „ON – OFF“ Betrieb bedarfsorientiert einsetzbar ist. In diesem Projekt erfolgte die technische Optimierung des AOP Verfahrens zur Entfernung von organischen Spurenstoffen für kleine Versorgungseinheiten (im Bereich 20L/s).

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Klimawandel und Wasserwirtshaft

Anpassungsstrategien an den Klimawandel für Österreichs Wasserwirtschaft

TU Wien-/ZAMG-Studie

Mit diesem Projekt wurden vorhandene Daten und Forschungsergebnisse zielgerichtet gesammelt, bewertet und ausgewertet. Der Bericht stellt kurz und prägnant die von Klimamodellen abgeleiteten Grundlagen dar und baut insbesondere auf dem Bericht des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbandes "Auswirkungen des Klimawandels auf die österreichische Wasserwirtschaft" auf, beschäftigt sich aber mit den abzuleitenden konkreten Strategien für die Wasserwirtschaft (Handlungsnotwendigkeiten/-optionen).

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KomOzon

Technische Umsetzung und Implementierung einer Ozonungsstufe für nach dem Stand der Technik gereinigtes kommunales Abwasser - Heranführung an den Stand der Technik

Die Entfernung von anthropogenen Spurenstoffen aus Kläranlagenablauf stellt derzeit einen zentralen Diskussionspunkt in der Wassergütewirtschaft dar.

Im Forschungsprojekt KomOzon wurde die Ozonierung als Technologie für die weitergehende Abwasserreinigung hinsichtlich der Fragestellungen Spurenstoffentfernung, Mutagenität, Ökotoxizität, Verringerung der Keimzahlen und betrieblicher Umsetzung, wie eingesetzte Ozondosis, Steuerung und Regelung, Aufenthaltszeit, untersucht.

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NanoDESTINARA

Nanopartikel werden in zunehmendem Maße eingesetzt. Gemeinsam mit dem Umweltbundesamt Wien untersucht das Institut akute und chronische Effekte von Nanopartikeln (TiO2, Ag, CeO2 und Fullerene) auf die Bakterienbiozönosen kommunaler Kläranlagen.Primär soll erforscht werden, inwieweit Nanopartikel eine negative Auswirkung auf die Abwasserreinigung haben.

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Neusiedler See

Neusiedlersee – Ökodynamische Rehabilitation; Betrachtungen zur Wasserqualität der Raab

In diesem Projekt geht es die Frage, welche Auswirkungen eine Dotation mit Wasser aus der Raab auf die Wasserqualität des Neusiedler Sees haben kann.

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P-Recycling

Phosphorrecycling aus dem Abwasser

Ziel dieses Projektes ist es Grundlagen zu schaffen, an denen sich ein optimiertes österreichweites Phosphormanagement orientieren kann. Insbesondere soll der Schwerpunkt auf der Entwicklung einer methodischen Vorgehensweise zur technisch-naturwissenschaftlichen Bewertung von Verfahren zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm in einem Bewilligungsverfahren geschaffen werden.
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Papierindustrie-Beratungstätigkeit

Beratungstätigkeit zum Zwecke der Optimierung der Abwasserreinigung

Die Produktion einer bestehenden Papierfabrik wurde gesteigert, sodass die Betriebskläranlage mit der erhöhten Belastung nicht mehr zufriedenstellend arbeitet.

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ProFor

Prozessorientierte Forschung über die Selbstreinigungskapazität von stark belasteten Bächen im Weinviertel und in Süd-Mähren: Entwicklung eines Leitfadens

Das Ziel des Projekts ist die gemeinsame Entwicklung einer Entscheidungsmatrix mit Sanierungsvorschlägen für stark belastete Bäche im Weinviertel und in Süd-Mähren (bilingualer Leitfaden), die sich auf eine Verbesserung der Wasserqualität durch Förderung der Selbstreinigung als Voraussetzung zur Herstellung des guten ökologischen Zustandes nach der WRRL konzentriert.

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ReLaKO

Reduktionspotential bei den Lachgasemissionen aus Kläranlagen durch Optimierung des Betriebes

Derzeit liegen in Österreich nur vereinzelt Messungen von Lachgas(N2O)-Emissionen aus Kläranalgen vor. Dieser Datenmangel erschwert nicht nur die Abschätzung der Lachgasemissionen, die bei der biologischen Abwasserreinigung als Nebenprodukt freigesetzt werden, sondern auch ein besseres Verständnis über die Entstehungsmechanismen dieses klimarelevanten Gases.

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STOBIMO-Nährstoffe

Stoffbilanzierung für Nährstoffe auf Einzugsgebietsebene

Das Projekt STOBIMO-Nährstoffe befasst sich mit der Quantifizierung der Nährstoffeinträge in Fließgewässer auf Einzugsgebietsebene. Berechnungsmodelle werden für deren Einsatz in Österreich verbessert und zur Berechnung der Wirksamkeit von Maßnahmen angewandt.

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Virtuelles Wasser - Water Foorprinting

Das Institut entwickelte in diesem mehrphasigen Projekt die Methodik des "Water Footprint Assessments" weiter und führte erstmals ein "Water Footprint Sustainability Assessment" durch.

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ARCEM

ARCEM (Austrian Research Cooperation for Endocrine Modulators) stellt in Österreich den Start der Beschäftigung mit organischen Mikroverunreinigungen dar - sowohl auf umweltpolitischer als auch auf wissenschaftlicher Ebene. Österreich war eines der ersten Länder, die sich systematisch der Thematik angenommen haben und somit Pionierarbeit geleistet hat. Die Projektergebnisse waren damals so aktuell wie heute...

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AdeQuaD

Auswirkungen der Wiener Abwasserentsorgung auf die Qualität der betroffenen Gewässer Donau, Donaukanal und Liesing

Zur Beurteilung der Auswirkungen der Wiener Abwässer auf die betroffenen Gewässer im Raum Wien-Bratislava wurde eine Studie durchgeführt, bei der erstmals in beiden Ländern Österreich und Slowakei ein einheitliches Monitoring-Programm mit gegenseitigem Datenaustausch durchgeführt wurde. Die Zusammenarbeit der Regionen Wien und Bratislava ist für den Erfolg des Projekts von essentieller Bedeutung.

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daNUbs

Nutrient Management in the Danube Basind and its impact on the Black Sea

In Zusammenarbeit mit Forschungsgruppen aus Donauanrainerstaaten und anderen Europäischen Ländern wurde unter Koordination des Institutes für Wassergüte das EU-Projekt daNUbs bearbeitet. Basierend auf der

  • Identifikation von Quellen und Eintragspfaden von Nährstoffemissionen im Donaueinzugsgebiet,
  • Quantitativen Abbildung des Transportes der Nährstoffe über die Donau in das Schwarze Meer
  • sowie der Modellierung des Einflusses der Nährstoffe auf das Schwarze Meer

wurden Konzepte zur Verbesserung des Nährstoffmanagements im Donaueinzugsgebiet entwickelt.

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