Veranstaltungen gemeinsam mit ÖWAV
2012-06 ÖWAV Seminar - Spurenstoffe
TU/ÖWAV Seminar
Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt
Datum: Do 14.6.2012
Ort: Bundesamtsgebäude, 1030 Radetzkystraße 2
Seminarinhalt:
Die Thematik der anthropogenen Spurenstoffe erlangte in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeutung in wissenschaftlichen und umweltpolitischen Betrachtungen. Zur Erörterung dieser Thematik wurde im Mai 2011 im Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) der Arbeitsausschuss "Spurenstoffe" gegründet. Fachleute der Analytischen Chemie, Human- und Ökotoxikologie, Wasser- und Gewässerforschung, von Trinkwasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen, Landes-und Bundesdienststellen, der Wirtschaft, Industrie und Landwirtschaft befassen sich mit der Bedeutung der Spurenstoffe für Gewässer, Trinkwasser und Abwasserreinigung. Ein Ziel des Arbeitsausschusses ist es, den aktuellen Stand des Wissens für die betroffenen Fachkreise darzulegen und im Rahmen von Veranstaltungen und Positionspapieren der Fachöffentlichkeit zu vermitteln.
Dieses Seminar richtet sich an alle Verantwortlichen und Interessierten der Wasserwirtschaft in Verwaltung, Forschung, Planung und Betrieb und soll eine gemeinsame Basis für eine sachliche Diskussion zum Thema Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt schaffen. Nach einer grundlegenden Darstellung der Thematik werden die heute etablierten Methoden zur Festlegung von Qualitätszielen vorgestellt. In einem zweiten Block werden die bereits heute im Chemikalien- und Wasserrecht verankerten rechtlichen Rahmenbedingungen vorgestellt und es wird auf konkrete wasserwirtschaftliche Aspekte eingegangen. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Sichtweise der Betreiber von Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen auf nationaler und internationaler Ebene.
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Folder Spurenstoffe
2012-02 Februar Seminar 2012
TU/ÖWAV Seminar
Standortbestimmung in der Wassergütewirtschaft
Datum: Di/Mi 28.-29.Februar 2012
Ort: Freihaus TU Wien, 1040 Wiedner Hauptstraße 8
Die Wassergütewirtschaft kann mit Stolz auf ihre Leistungen in den letzten Jahrzehnten zurückblicken und liefert ein eindrucksvolles Beispiel für einen nachhaltigen Einsatz von Ressourcen. Der ökologische und chemische Zustand der Gewässer haben sich in der Vergangenheit sukzessive verbessert. Bereits in den letzten Jahren hat sich der Fokus in der Wassergütewirtschaft jedoch wesentlich zu erweitern begonnen. Standen bei den Kläranlagen nur die mit den klassischen Abwasserparametern gemessenen Emissionen im Zentrum der Erfolgskontrolle, sind heute die Aspekte der Wirtschaftlichkeit und Optimierung wesentliche Inhalte des laufenden Betriebs. Mit den organischen Spurenstoffen gewinnen neue Parameter und Nachreinigungsverfahren an Bedeutung. Zudem werden Kläranlagen zunehmend auch als Anlagen zur Ressourcennutzung gesehen und nicht mehr als reine Entsorgungseinrichtungen. Die Biogasgewinnung hält Einzug auch auf Kläranlagen kleinerer Größe, alternative Wege der Phosphor- und Stickstoffwiederverwertung aus Abwasser gewinnen an Bedeutung und Konzepte für eine weitgehende Energieunabhängigkeit von Kläranlagen werden vermehrt umgesetzt. Neben der Abwasserreinigung gewinnt das Einzugsgebietsmanagement in der Wassergütewirtschaft zunehmend an Bedeutung. Die Erfassung der Stoffströme in die Gewässer sowie ihrer Wirkung in den Gewässern sind die Grundlagen derPlanung und Umsetzung eines Stoffstrommanagements für einen nachhaltigen Gewässerschutz.
Zeit also, eine Standortbestimmung in der Wassergütewirtschaft durchzuführen, um das Geleistete zu dokumentieren und die absehbaren Entwicklungen darzustellen, mit denen PlanerInnen, AusrüsterInnen, BetreiberInnen, Behörden und Forschungseinrichtungen zukünftig konfrontiert werden.
Link zu Anmeldung und Detailprogramm: TU/ÖWAV-Seminar
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Flyer Feb 2012
download Vorträge: Link
2011-06 ÖWAV - Seminar Klimawandel
Anpassungsstrategien an den Klimawandel für Österreichs Wasserwirtschaft - Vorstellung der TU Wien-/ZAMG-Studie
Datum: Donnerstag, 9. Juni 2011
Ort: Bundesamtsgebäude – Festsaal - 1030 Wien, Radetzkystraße 2
Ziel der TU Wien-ZAMG-Studie, die von Bund und Ländern beauftragt wurde, war es, den aktuellen Stand des Wissens zusammenzuführen, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserwirtschaft mit neuesten Daten und Methoden in konsistenter Weise abzuschätzen und Vorschläge für Anpassungsmaßnahmen zu erarbeiten. Die Studie behandelt die Themenbereiche Klimaänderung und Klimavariabilität, Hochwasser, Wasserbilanz, Niederwasser, Wassertemperaturen, Geschiebepotenzial, Grundwasser, Seen, Gletscher, Wasserkraft, Wasserqualität, Nutzungs- und Bedarfsaspekte. In diesem Seminar werden die Ergebnisse der Studie präsentiert und mit den Fachleuten diskutiert.
Link zu Anmeldung und Detailprogramm: ÖWAV-Klimaseminar
